Akabar - Sahara Treks - Come with us! Experience desert and nomad culture in Morocco!

 

Trekkingtouren in der Atlasregion

Akabar – Sahara Treks bietet zukünftig auch Trekkingtouren von 3 bis 8 Tagen im Atlasgebirge an. Unsere Wandergebiete sind unten beschrieben.
 
Video: Trekking im Hohen Atlas
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Wie bei den Wüstenwanderungen gilt unser Grundsatz: so gut es geht - mit Ausnahme der Besteigung des Toubkal - abseits touristisch ausgetretener Pfade und unter Einbezug der Dorfbewohner der jeweiligen Trekkinggebiete. Unsere Treks werden von erfahrenen Wanderführern und dem Begleitteam mit Eseln durchgeführt.
Saison: April bis Oktober, Toubkal und M'Goun Juni bis Ende September
Wie bei unseren Wüstentouren sind wir flexibel in der Gestaltung Ihrer Wunschtour. Sprechen Sie uns an!
 
 
 
Unsere Partner für Trekking im Ait Bougoumez-Tal und Umgebung: Ali und Mustafa sind beide erfahrene Guides und gute Köche. Sie begleiten die Wanderungen mit ihren Mulis.
 
 Ali Ait Boug     

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Unsere Guides aus der Toubkal-Region, beide Mohameds sind erfahrene Guides im Hochgebirge. Sie kochen auch für die Trekkinggäste.

 

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Maultiertrekking im Atlasgebirge - zwischen Azilal und Kelaa M'Gouna

Die Täler südlich von Azilal befinden sich weit entfernt vom Massentourismus. Übernachten ist in Gite d' Etappes möglich oder auch Zelten in den Gärten der Dorfbewohner; Hotels und Campingplätze sind nicht vorhanden.  Es ist wie ein Besuch in einer anderen Zeit: Häuser und Dörfer erinnern an das Mittelalter, viele Dorfbewohner reiten auf dem Maultier zu den traditionellen Wochenmärkten, unterwegs kann man fahrenden Händlern auf dem Maultier begegnen. Sobald man sich nur etwas außerhalb der Dörfer befindet, beginnt die Einsamkeit und Stille der Bergwelt.

Die Trekkingtouren werden von erfahrenen Guides mit ihren Maultieren begleitet, wobei ein Maultier mit Wasservorräten, für das Gepäck und ggf. zum Reiten bei der Gruppe bleibt.

Unsere Partner Mustafa und Ali begleiten Sie auf folgenden Touren oder planen mit Ihnen zusammen Ihre Wunschtour:

 

Verborgende Schätze des Atlasgebirges

4-Tagestour im Ait Bougoumeztal:

Wanderung in die Berge, Nach der Anreise Aufstieg in die Berge und Übernachtung an einem See in der Nähe von Bergnomaden, Wanderung durch die Flußebenen, durch alte Berberdörfer und Besichtigung der Dinosaurierfußabdrücke, Besuch eines authentischen Wochen- und /oder Viehmarktes (Souk) sowie des Agadirs Sidi Moussa. Übernachtung in Zelten oder Gite d'Etappes.

5-Tagestour im Zaouit Ahansal-Tal:

Tour vom Zaouit Ahansal-Tal über Berge, durch alte Berberdörfer und Gärten, Besuch vom Assam Souk weiter zum ausgedehnten Ait Bougoumez-Tal, Wanderung zur Larrousse-Schlucht. Übernachtung in Zelten oder Gite d'Etappes.

5-Tagestour zum M'Ngoun (4071m)

Von Ikiss Laarouse aus zieht sich die Tour über das Plateau von Tarkdyet bis zum Gipfel des M'Goun und weiter über Amsker Boutghnaz und beeindruckende Schluchten und Berberdörfer bis zum Valle de Rose. Übernachtung in Zelten oder Gite d'Etappes.

7-Tagestour vom Ait Bougoumeztal bis nach Kelaa M'Gouna im Dadestal oder umgekehrte Richtung:

Wanderung entlang von Flußtälern, durch das Vallé du Roses, wir sehen Kasbahs, Schluchten und die Bergwelt.

Markttage:

Zaouit Ahansal: Montag
Assam Souk: Dienstag
Tabant: Samstag und Sonntag

Wandern und Bergsteigen im Toubkal-Gebiet

Akabar - Sahara Treks bietet in Zusammenarbeit mit seinen Partnern aus dem Toubkal-Gebiet - Hassan Baghaze sowie Mohamed und Mohamed Baghaze, 2 Cousins - diverse Touren im Hohen Atlas an:
von der Toubkal-Besteigung in 3 Tagen bis zu mehrtägigen Trekkingtouren durch die Berglandschaften des Hohen Atlas.
Von Marrakech ist man in 1,5 bis 2,5 Stunden in der Toubkal-Region, wo die Guides mit ihren Maultieren warten. Übernachtet werden kann im Zelt oder in einer der vielen Gite d' Etappes. In den Dörfern besteht immer die Möglichkeit, Mineralwasser und Lebensmittel zu kaufen.
Trekking in dieser Region erfordert sowohl eine sehr gute Ausdauer als auch Trittsicherheit. Die Aufstieg pro Tag kann 1000 Höhenmeter betragen. Am Toubkal Basislager besteht die Möglichkeit in der CAF-Alpenvereinshütte  (http://www.refugedutoubkal.com/) oder in der Mouflonhütte (www.refugetoubkal.com) zu schlafen oder den Campingplatz der Mouflonhütte zu benutzen. In der Gegend von Imlil, wo viele Treks beginnen, gibt es Gite d'Etappes, kleinere Hotels oder auch Ferienwohnungen.
Hafid Benyachou und seine o.g. Partner sind gerne bereit, Ihnen eine geeignete Tour zu planen.
Sprechen Sie uns an!

Informationen zu den Trekkinggebieten im Atlasgebirge:

Der Atlas ist ein Hochgebirge im Nordwesten des afrikanischen Kontinents, das sich mit einer Länge von etwa 2300 Kilometer von Marokko, Algerien bis hin nach Tunesien erstreckt. Der höchste Gipfel ist der Toubkal mit 4167 Höhenmetern. Der Atlas bildet eine markante Scheidelinie zwischen dem relativ feuchten Klima im äußersten Norden Marokkos und der Sahara. 
Zum Atlasgebirge gehören nachstehende Gebirgsketten: Hoher Atlas im Zentrum Marokkos,  im Südwesten des Landes der Anti-Atlas,  der Djebel Siroua südlich des Hohen Atlas und das Saghro-Massiv im Südosten Marokkos.
 

Das Toubkal Massiv im Hohen Atlas liegt ca. 60 Kilometer südlich von Marrakesch (ca. 1,5 Std Fahrzeit) und ist Paläozoikum entstanden. Der Toubkal (4167 m) ist der höchste Berg Marokkos und Nordafrikas. Das Toubkal-Massiv erstreckt sich zwischen Tizi-n-Test Pass im Westen bis zum Tichka-Pass im Osten und besteht aus vielen Tälern entlang der nördlichen und südlichen Hänge. Der Toubkal-Nationalpark wurde 1942 als erster Nationalpark des Landes gegründet und ist 380 km² groß. Das Klima im Nationalpark wird durch dessen Höhe, den Atlantik und die Sahara bestimmt. Etwa 15 % der Nationalparkfläche ist mit Wald bedeckt. Die nördlichen, feuchteren Flanken sind von Wald bedeckt: Steineiche, Aleppo-Kiefer und Wacholder. In den höheren Lagen findet man hauptsächlich Wacholder, welcher in alpine Wiesen übergeht, gefolgt von steppenartige-Vegetation und Geröll. Die alpine Zone nimmt etwa 20 % des Nationalparkgebietes in Anspruch, hier sind u.a. Narzissen, Glockenblumen, Ginster, Kratzdisteln, Zwerg-Augentrost anzutreffen. Die südlichen Hänge des Massivs sind trockener als die nördlichen, dementsprechend sind diese auch weniger bewaldet. Hier dominiert der Wacholder, der sich mit Artemisia und Pfriemengräser abwechselt. Die zahlreichen Flusstäler ermöglichen dort eine reiche Flora, welche von Oleander, Weiden, Schwarz- und Silber-Pappel, Steineiche, Portugiesischer Eiche und Eingriffeliger Weißdorn beherrscht werden. Auf dem Gebiet des Nationalparks leben etwa 16 Säugetierarten wie z.B. Berberaffe, Atlashörnchen, Mähnenspringer, Cuviergazelle, Gewöhnliches Stachelschwein, und Streifenhyäne. Unter den etwa 50 Vogelarten finden wir Greifvögel wie Bartgeier, Wüstenfalken, Steinadler, und Zwergadler sowie Kammblässhühner, Felsenhühner, Haussegler, Rötelschwalben, Wasseramseln Alpenbraunellen, Diademrotschwänze, Rotflügelgimpel, Hausammer, Alpenkrähen und Alpendohlen. 

Im Hohen Atlas - im Gebiet des Toubkal - sehen wir auf unseren Touren Dörfer, deren hohe Steinhäuser steil die Hänge emporklettern. Als Landwirtschaftsform herrscht Terrassenwirtschaft mit Bewässerungssystem vor. Es wird Getreide, Mais und Gemüse angebaut, In den Gärten auf 2000 bis 2300 m wachsen hauptsächlich Apfel- und Walnussbäume. An den Gebirgshängen stehen Bienenkästen,  weiden Schafe und Ziegen.

 

In der Nordflanke des Hohen Atlas - zwischen den Städten Azilal und Kelâa M’Gouna - liegen viele fruchtbare Täler wie das Ourika-Tal, das Aït Bougoumez-Tal, das Ahansal-Tal und das Anergui-Tal. Hier hat sich eine sehr traditionelle Lebensweise der ansässigen Berberstämme erhalten.

Im Aït Bougoumez-Tal sind aufgrund seiner Fruchtbarkeit – je nach winterlichen Schnee- bzw. Regenfällen sind zwei Ernten möglich – und wegen seines ausgeglichenen Klimas hat es den Beinamen vallée heureuse oder glückliches Tal erhalten. Im Gegensatz zur Landwirtschaft im Toubkal-Gebiet, wird z.B. im Ait Bougoumez-Tal Landwirtschaft auf der fruchtbaren Talsohle betrieben. Es werden Gemüse und Feldfrüchte angebaut; die Obstgärten werden beherrscht von Apfel- und Walnußbäumen. Zum Hausbau wird das Holz von  Pappeln und Weiden genommen. Die Gärten sind von Bewässerungskanälen durchzogen. Das etwa 1800 m bis 2200 m hoch gelegene Aït Bougoumez-Tal ist mit dem Schnelltaxi von Azilal aus gut zu erreichen und bietet vielfältige Einblicke in das Leben der Berber des Hohen Atlas. Etwas weiter südlich erhebt sich das langgestreckte, über 4000 m hohe Jbel M’Goun-Massiv (4071 m).

Die Wirtschaft des abgelegenen, aber fruchtbaren Tals, war jahrhundertelang auf Selbstversorgung und Autarkie ausgerichtet; Märkte waren schlichtweg zu weit entfernt und Esel waren die einzigen Transportmittel. Ein System strenger Kontrollen (agdal), welches sich strikt an der Verfügbarkeit, am individuellen Bedarf und am gemeinschaftlichen Nutzen der natürlichen Ressourcen (Wasser, Boden, Holz etc.) orientierte, ermöglichte den Bewohnern des Hochtals ein erfolgreiches und nachhaltiges Überleben. Trotz fehlender schriftlicher Aufzeichnungen ist davon auszugehen, dass das Hochtal schon seit Jahrhunderten besiedelt ist. Noch im frühen 20. Jahrhundert lebten die Bewohner weitgehend abgeschnitten von der Außenwelt – eine Situation, die sich erst mit verbesserten Transportmöglichkeiten und zunehmendem Tourismus änderte. Dennoch ist das Tal in vieler Hinsicht immer noch recht ursprünglich geblieben und bietet neben seinen landschaftlichen Schönheiten vielfältige Einblicke in das Leben und die Kultur der Berber des Hohen Atlas. Besichtigt werden kann der runde Agadir 'Sidi Moussa' oberhalb des Dorfes Timit, der zu den eigenartigsten und imposantesten Bauten seiner Art in ganz Marokko gehört sowie mehrere Felsblöcke mit Dinosaurier-Fährten.

Die Täler südlich von Azilal eignen sich sehr gut zu Trekkingtouren - u.a. auf den M'Goun und Touren mit dem Mountainbike. Diese Gegend ist weit abseits des Toubkal-Massentourismus. Übernachten ist in Gite d' Etappes möglich oder auch Zelten in den Gärten der Dorfbewohner; Hotels und Campingplätze sind nicht vorhanden.  Viele Dorfbewohner reiten auf dem Maultier zu den traditionellen Wochenmärkten. Es kommt einem vor wie ein Besuch in einer anderen Zeit. Sobald man sich etwas außerhalb der Dörfer befindet, beginnt die Einsamkeit und Stille der Bergwelt.